Freigaben der Reifenhersteller reichen nicht mehr

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Freigaben der Reifenhersteller reichen nicht mehr

Beitrag von Steve » 18. Aug 2019 01:48

Reifen ab Herstellungsjahr 2020 (und ab 2025 alle Reifen) müssen bei abweichender Reifendimension vom Fahrzeugschein eingetragen werden (sofern ihr die fahren möchtet).
Betrifft zwar die 14er nicht so sehr (190/50 R17 ist eh eingetragen), könnte aber für eure anderen Bikes (der 14er Fahrer neigt ja bekanntlich zum Zweitmoped) interessant sein.

Bei mir betrifft es z.B. konkret die B-King (eingetragen ist 200/50 R17).
Fahre aber mit Reifenfreigabe des Herstellers die Dimension 190/55 R17.

Werde also die Abweichende Reifengröße eintragen müssen (sofern ich die weiterhin fahren möchte).


Siehe auch hier bzw. Quelle: KLICK
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Re: Freigaben der Reifenhersteller reichen nicht mehr

Beitrag von Klausgsx1400 » 18. Aug 2019 06:35

war ja zu erwarten :think:
könnt man ja geld verdienen :evil:
dafür dürfen nun alle prüforganisationen eintragen/einzelabnahmen ecetera durchführen :angel:


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Re: Freigaben der Reifenhersteller reichen nicht mehr

Beitrag von Atschy » 18. Aug 2019 06:46

na Hoffentlich tragen sie dann auch Wahlweise ein
Gruß Atschy

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Re: Freigaben der Reifenhersteller reichen nicht mehr

Beitrag von Gunman » 21. Aug 2019 08:07

Na, das wird mit Sicherheit von der Profitorientierung des abnehmenden Ingenieurs abhängen. ;)
Grüße von der Küste

Chris

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Re: Freigaben der Reifenhersteller reichen nicht mehr

Beitrag von Steve » 18. Sep 2019 00:59

Heute beim TÜV in Wuppertal gewesen (Die DEKRA in Wuppertal macht keine Einzelabnahmen für Reifengrößen weil sie keinen dafür Qualifizierten Prüfen haben)...

Geht laut Aussage des Thekenmitarbeiters (evtl. auch Prüfer weil Kittelträger ?) am Empfang (und seines Kollegen (auch Kittelträger) hinter ihm am Schreibtisch) nur über eine Einzelabnahme und dauert 2 Tage (wegen der umfangreichen Tests und Probefahrten welche da durchgeführt werden müssen).

Nach diesen Erleuterungen fragt er mich, was die Bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit bei meinem Motorrad wäre...
250 km/h meine Antwort (es geht ja um die BKing) und er sagt nur: "Dann geht das hier mit der Einzelabnahme nicht, wir prüfen nur bis 200 km/h. Die Mitarbeiter hier haben Familie mit Kindern und so hohe Geschwindigkeiten prüfen wir nicht" :shock: :wtf:

Bedeutet das die auch keine 14er bezüglich Reifen mittels Einzelabnahme prüfen würden...
Die fährt auch über 200...
Jede GS auch...
Also wohl nur Harleys, Hardcore Enduros und Royal Enfields...


Nun gut, suche ich mir eben eine Prüfstelle mit "todesmutigen Prüfern"...
Hab da lapidar in den Raum geworfen, das ich mir dann wohl eine Prüfstelle suchen muss, an der Mr. Hayabusa die Einzelabnahmen durchführt...
Der Typ neben mir an der Theke (wollte auch was eingetragen haben) musste lachen, der Kittelträger hat nicht gelacht...

Ist ja auch ganz schön lebensgefährlich die ganze Nummer...
Da gibt es seit 10 Jahren für dieses Bike diverse Reifenfreigaben der Reifenhersteller für genau dieses Motorrad und alles funktioniert wunderbar und auch alle sind glücklich.
Dann wird etwas am Gesetz geändert und die Jungs vom TÜV erzählen dir was von Lebensgefahr und das sie Familie und Kinder zu hause haben (obwohl sie das Bike die 10 Jahre zuvor ja auch immer zur HU probe gefahren sind).
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Re: Freigaben der Reifenhersteller reichen nicht mehr

Beitrag von Atschy » 18. Sep 2019 05:01

ich tippe mal... die sind zu den Grünen gewechselt und reden nun alles schlecht , unglaublich was für Antworten das sind :thumbdown:
Gruß Atschy

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Re: Freigaben der Reifenhersteller reichen nicht mehr

Beitrag von Gunman » 18. Sep 2019 09:19

Das sind ja super Aussichten.... :shock:

Wir haben in der Familie noch eine 125er Daelim, deren Hinterreifengröße 140/60 17 überhaupt nicht mehr erhältlich ist. Bisher ist mit Unbedenklichkeitsbescheinigung von Bridgestone ein 140/70 17 montiert, wobei der Tüv-Prüfer nach 2 Jahren das auch schon nicht durchgehen lassen wollte, obwohl er selbst das beim Mal davor sogar eingefordert hatte.
Eine Einzelabnahme der Reifengröße mit Testfahrt würde den Zeitwert des Maschinchens bei weitem übersteigen... :think:

Was sich mir nicht erschließt ist, weshalb die Prüforganisationen die Fahrtests der Reifenhersteller, die mit Sicherheit aufwändiger sind als die der Prüforganisationen, nicht anerkennen wollen, obwohl sie zur Erteilung der Fahrzeug-ABE genau solche Tests akzeptieren.
Grüße von der Küste

Chris

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Re: Freigaben der Reifenhersteller reichen nicht mehr

Beitrag von Atschy » 19. Sep 2019 05:47

genau welschen sinn haben dann noch freigaben und ABE, oder ist das wieder nur so eine masche um mehr Geld zu machen vom Tüv :thumbdown:
Gruß Atschy

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Re: Freigaben der Reifenhersteller reichen nicht mehr

Beitrag von Klausgsx1400 » 19. Sep 2019 06:14

wir alle sagen das diese neue regelung eine neue art von geldmacherei der prüforganisationen ist :thumbdown:
ich habe leider :think: auch in der größten europäischen motorradzeitschrift :think: keinen wiederspruch gefunden :thumbdown:
es wird bei uns auch wie in china :thumbdown: da gibt es dann auch noten fürs wohlverhalten :silent: :thumbdown: :crazy: und ja alles schlucken was beschlossen wird :wtf: bei welchem politiker/lobbyist stammtisch auch immer :shh: :thumbdown: :twisted:

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Re: Freigaben der Reifenhersteller reichen nicht mehr

Beitrag von Steve » 19. Sep 2019 10:08

ABEs haben ja nach wie vor ihre Gültigkeit und Daseinsberechtigung...

Bei der Geschichte geht es um die Freigabebescheinigungen der Reifenhersteller.
Zukünftig (ab 2020 mit allen Reifen ab Baujahr 2020 und ab 2025 mit ALLEN Reifen) brauchst du neben der Bescheinigung des Herstellers, noch die Eintragung der Reifengröße in den Papieren.
Nur was größenmäßig eingetragen ist, darfst du dann mit dem Segen des Reifenherstellers fahren.

An sich ja kein Problem...
Dumm nur das es keine einheitliche Richtlinie für die Prüforganisationen gibt, welche besagt, das sie jetzt auch diese Einzelabnahmen duchführen müssen.
Momentan ist das reine Willkür der jeweiligen Prüfstelle.
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Re: Freigaben der Reifenhersteller reichen nicht mehr

Beitrag von Gunman » 19. Sep 2019 11:08

Genau da liegt ja auch der Hase im Pfeffer, das jetzt offensichtlich die bisherige Freigabe auch nicht mehr als Basis für die Eintragung akzeptiert wird und der Herr im Kittel sich die Fahrt um die Prüfhalle teuer bezahlen lassen will. Sobald die Freigaben als Basis für eine Anbauabnahme akzeptiert werden müssen hat sich das Thema Einzelabnahme bei den Reifen ja weitestgehend erledigt.
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Re: Freigaben der Reifenhersteller reichen nicht mehr

Beitrag von Steve » 19. Sep 2019 16:21

Mal abwarten, evtl. verhält sich das ja bei einer anderen Prüfstelle anders.
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Re: Freigaben der Reifenhersteller reichen nicht mehr

Beitrag von Atschy » Gestern 05:37

klasse, und bei der Probe Fahrt macht der Prüfer sich lang oder nach der Prüfung scheppert es im Motor :thumbdown:
Gruß Atschy

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Re: Freigaben der Reifenhersteller reichen nicht mehr

Beitrag von Gunman » Gestern 12:32

Dann ist auch klar weshalb sie nicht über 200 km/h prüfen wollen: das hält der Kittel nicht aus! :mrgreen:
@Atschy: das Risiko hast du bei jeder HU genauso.
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Re: Freigaben der Reifenhersteller reichen nicht mehr

Beitrag von Atschy » Heute 04:50

da fährt aber keiner mehr als 50 Meter für die Bremsprobe, und schnell ist man da auch nicht :)
Gruß Atschy

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