Zahnriehmen Umbau

Hier wird das Thema Motor und alle seine Komponenten (Getriebe, Abgasanlage usw.) behandelt

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Hawi
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Zahnriehmen Umbau

Beitrag von Hawi » 10. Dez 2016 21:51

Hallo, an alle Riehmenangetriebenen GXS 1400 Fahrer.
Ich habe mir eine GSX 1400 zugelegt und spiele mit dem Gedanken diese auf Riehmen umbauen zu lassen!
Ich seber fahre seit 14 Jahren eine Riehmenangetriebene BMW.
Was ist bei der GSX zu beachten, Kosten?, Pflege wie der BMW, Haltbarkeit ect. Warum sollte die Scheibe hinten denn gedreht werden, wie im Forum erwähnt. Ist bei der BMW nach 38.000 km nicht nötig und nicht möglich. Kann man den Umbau auch selber machen?

Danke für Eure Antworten
Hawi


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Re: Zahnriehmen Umbau

Beitrag von raser2 » 11. Dez 2016 11:54

http://www.mtc-motorrad.de/typo/Zahnrie ... .40.0.html

Kann man sicher auch selbst machen. Ich persönlich würde die Kohle in mehr Bums stecken, aber das muss jeder selbst wissen.
Und nein, in der GSX muss man keine Yoshinocken, geplanten Kopf, PC und AT, 17/43, Öhlins, SR-Komplettanalge usw. haben... aber dann macht das schon Spaß :angel:


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Re: Zahnriehmen Umbau

Beitrag von Atschy » 11. Dez 2016 14:43

genau, gib ihr mehr Bums :)
Gruß Atschy

Ich bin anders als vermutet, selten wie erwartet und erst recht nicht, wie andere es gern hätten

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Steve
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Re: Zahnriehmen Umbau

Beitrag von Steve » 11. Dez 2016 16:58

Zahnriemenumbau bei der 14er ist ne geile Sache (fahre seit 2005 damit rum).
Nachteil bei der 14er ist, das du keine Spannrolle hast.
Du musst deinen Riemen also sehr genau einstellen und vor allem die Riemenspannung ist zu beachten (...oder Walter ? :D ).
Die hintere Riemenscheibe wird bei ca. 25.000 km in ihrer Laufrichtung gedreht (genau wie der Riemen selber), damit sich die Abnutzung gleichmäßig verteilt.
Es fehlt eben an der Spannrolle und somit werden alle aufgesammelten Steinchen oder Splitt Stückchen zwischen Riemen und Riemenscheibe zerdrückt.
Die hintere Riemenscheibe ist aus Oberflächengehäteten Aluminium hergestellt.
Die vordere Riemenscheibe ist aus Edelstahl (brauchst du nicht drehen und bleibt ein Mopedlebenlang erhalten).

Ich habe meinen Zahnriemen und die hintere Riemenscheibe nach ca. 40.000 km gedreht und habe jetzt ca. 67.000 km damit gefahren.
Die Haltbarkeit ist unterschiedlich und man kann da keine genauen Angaben zu machen.
Ein neuer Riemensatz (Zahnriemen und hintere Riemenscheibe) kostet dich ca. € 600,-

PS: Die Umbausätze werden von VH-Motoradtechnik hergestellt und vertrieben.
Welches ist der sicherste PC? Der in der Originalverpackung.

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Re: Zahnriehmen Umbau

Beitrag von Hawi » 11. Dez 2016 17:43

Hallo, erst mal vielen Dank für die Info von Euch. Mehr Bums brauche ich nicht, Aussehen und weniger Pflegeaufwand (Dreck, spannen ect:) sind wichtiger. Stimmt ja, es gibt keinen Exenter in der hinteren Achse. Aber nach meinen Erfahrungen müßte nach der Einfahrzeit des neuen Riehmens
und dementsprechend nach dem Nachspannen des Riehmens eigentlich für einige Zeit Ruhe sein. Ich vermute mal, @ Steve, das du deinen Antriebsriehmen nicht so oft spannen mußt!
Wie sieht es denn mit dem Riehemenschutz-oben +unten aus? Von der Optik her wahrscheinlich nicht so schön! (verbaut-nicht sichtbar) Zeigt doch bitte
mal ein paar Bilder. Und wie ich es gelesen habe, muß doch wohl die Felge abgedreht werden! Ein Rückbau würde nur mit Neuteilen erfolen ?
Danke erstmal, bin für jede Info offen .

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Re: Zahnriehmen Umbau

Beitrag von Steve » 11. Dez 2016 18:19

Wenn der Zahnriemen einmal eingestellt wurde (nach der Einfahrzeit des Riemens), dann brauchst du ihn nicht mehr zu spannen.
Er bleibt dann auf der Einstellung.

Mit "Spannrolle" meinte ich eine Ausgleichsrolle, welche bei den unterschiedlichen Schwingenpositionen (das Primärritzel sitzt ja vor der Schwingenachse und nicht darauf) die Spannung des Zahnriemens anpasst und ausgleicht.

Im Prinzip musst du bei der 14er eine Riemenspannung zwischen zu fest und zu locker wählen. damit der Riemen beim starken einfedern nicht überspannt und beim starken ausfedern das Spiel nicht zu groß wird.

Abdrehen musst du von der Felge nichts.
Lediglich der vordere Halter im Bereich des Primärritzels muss überarbeitet werden, da die Riemenscheibe vorne deutlich breiter ist als das alte Ritzel.

Der Originale Kettenschutz bleibt erhalten.

Zusätzlich wird noch ein Schutzprofil unten montiert.


Bilder: Coppermine_01/thumbnails.php?album=5
[ externes Bild ]
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Re: Zahnriehmen Umbau

Beitrag von Hawi » 11. Dez 2016 18:44

@ Steve Super Bilder danke. Habe gerade deine Einstellanleitung vom Mai 2011 im Forum gefunden.
Bei meiner F 650 BMW ist auch keine Ausgleichrolle vorhanden. Also wohl die gleiche Problematik wie dann bei der GSX. Nicht zu fest und nicht zu locker.
Ich denke mir, das deine hintere Radabdeckung ne Menge abhält. Die BMW hat nähmlich keine, und ein Steinchen hat die Mitte vom Riehmen gefunden.
Abgesehen vom Splittsteinchen ist der Riehmen vor 6 Wochen gerissen. Beim Anfahren einfach hinten rausgefluscht. Ist aber ca: 25 cm nach dem festsitzenden Steinschen gerissen. (Laufleistung 38.000km) ganzjährig, auch im Winter.

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Re: Zahnriehmen Umbau

Beitrag von Hawi » 11. Dez 2016 18:50

Also könnte mann den Umbau selbst machen. Die Flucht zum Hauptritzel per Laser einstellen und den vorderen Halter für das Ritzel umbauen.
Sehe ich das richtig so ?
Gib mir doch mal einen Tipp,wie bekomme ich die Bilder in die Kommentare!


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Re: Zahnriehmen Umbau

Beitrag von raser2 » 11. Dez 2016 19:27

Wenn es um die Haltbarkeit geht, dann lebt eine gute Kette mit Öler auch so lange. Macht halt etwas mehr Lärm und Dreck.
Und nein, in der GSX muss man keine Yoshinocken, geplanten Kopf, PC und AT, 17/43, Öhlins, SR-Komplettanalge usw. haben... aber dann macht das schon Spaß :angel:

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Re: Zahnriehmen Umbau

Beitrag von Steve » 12. Dez 2016 03:10

Hawi hat geschrieben:@ Steve Super Bilder danke. Habe gerade deine Einstellanleitung vom Mai 2011 im Forum gefunden.
Bei meiner F 650 BMW ist auch keine Ausgleichrolle vorhanden. Also wohl die gleiche Problematik wie dann bei der GSX. Nicht zu fest und nicht zu locker.
Ich denke mir, das deine hintere Radabdeckung ne Menge abhält. Die BMW hat nähmlich keine, und ein Steinchen hat die Mitte vom Riehmen gefunden.
Abgesehen vom Splittsteinchen ist der Riehmen vor 6 Wochen gerissen. Beim Anfahren einfach hinten rausgefluscht. Ist aber ca: 25 cm nach dem festsitzenden Steinschen gerissen. (Laufleistung 38.000km) ganzjährig, auch im Winter.
Bei mir steckt seit ca. 40.000 km ein Steinchen im Zahnriemen (zwischen zwei Zähnen genau mittig), welches deutlich sichtbar als Beule auf der Oberseite des Riemens sichtbar ist.

Steinchen sind und werden immer ein Problem sein.
Damit muss man leben (am besten wenig über gesplittete Strecken fahren).
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Re: Zahnriehmen Umbau

Beitrag von Steve » 12. Dez 2016 03:11

Hawi hat geschrieben:Also könnte mann den Umbau selbst machen. Die Flucht zum Hauptritzel per Laser einstellen und den vorderen Halter für das Ritzel umbauen.
Sehe ich das richtig so ?
Gib mir doch mal einen Tipp,wie bekomme ich die Bilder in die Kommentare!
Umbau bzw. Einbau sollte selber möglich sein (frag mal hier im Forum).

PS: Bilder solltest du bei deinem nächsten Post einstellen können ;)
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Re: Zahnriehmen Umbau

Beitrag von Greatgonzo » 12. Dez 2016 06:33

raser2 hat geschrieben:Wenn es um die Haltbarkeit geht, dann lebt eine gute Kette mit Öler auch so lange. Macht halt etwas mehr Lärm und Dreck.
Wenn du Putzfaul bist,brauchst du so etwas! :lol:
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Re: Zahnriehmen Umbau

Beitrag von Walta » 12. Dez 2016 11:13

Den Z-Antrieb kannst Du eh nur bei dem http://www.vh-motorradtechnik.de/ kaufen. Der Herr Helms ist sehr freundlich u. hilfsbereit. Wenn Du ihn vorher anrufst..... Man sollte schon ein handwerkliches Geschick haben u. schrauben können, dann sollte man das hin bekommen. Zu dem Set gehört eine gut bebilderte u. beschriebene Einbauanleitung.
Ich fahre - selbst eingebaut - seid Ende 2004 mit Z-Antrieb. Das sind jetzt ungefähr 120000 km. Der 1. Riemen hat bei mir 72000 km gehalten. Die jetzigen Riemen die er anbietet sind mit Kohlefaser-Fäden hergestellt u. haben eine sehr hohe Festigkeit u. Lebensdauer. Mal angenommen Du fährst im Jahr 10000 km, dann sollten die nächsten 8 Jahre wohl gesichert sein. Es ist aber ratsam die hi. Scheibe sowie den Z-Riemen in der Laufrichtung zu drehen - empfiehlt auch der Herr Helms.
VORAUSGESETZT der Riemen ist immer korrekt gespannt. Zu berücksichtigen ist natürlich das Fahrergewicht. Bringt man fahrfertig 80 kg auf die Waage od. sind es mal eben 120 kg. Fährt man oft mit Sozia od. bei Urlaubsfahrten mit Gepäck. Besonders zu berücksichtigen ist eine verbaute HHL. Dann braucht der Z-Riemen speziell weniger Vorspannung.

Gruß Walter

PS: Es ist auch hilfreich wenn man sieht wo in etwa ein User Wohnt. Es gibt auch eine Rubrik > Neue User stellen sich vor. ;)
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Re: Zahnriehmen Umbau

Beitrag von Hawi » 12. Dez 2016 19:33

Danke Walta, hört sich ja gut und machbar an. Wie siehts mit der Flucht des Riehmens aus. Die sollte doch schon genau sein.Laser oder Aluleiste?
@ Steve, Steinchen solltest du nach innen, also Richtung Zähne, vorsichtig rausdrücken. da wo das Steinchen sitz ist eh ein Loch. Machst dir vom großen Ritzel und eventuell vom kl. Ritzel den Zahn stumpf bzw. ein Grad endsteht. Raus damit. Wenn die Belastung an der Stelle zu groß ist, reist er eh, egal ob mit oder ohne Steinchen und den endstandenen Grad bekommst du schwer wieder raus. Meine kl. BMW hat hinten einen Ritzel mit gehärtetem Oberflächenalu, sieht nicht schön aus, der Abdruck vom Steinchen. Hab zu lange gewartet, bis ich einen neuen Riemen bekommen habe.

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Re: Zahnriehmen Umbau

Beitrag von Steve » 12. Dez 2016 23:22

Wie bereits geschrieben, das Steinchen steckt schon etwas länger im Riemen.
Raus geht es nicht (allenfalls mit Gewalt und einer Zange, aber dann ist der Riemen definitiv platt).
Es passiert so lange nichts, wie der Stein zwischen den Längsverstärkungen des Riemens sitzt.
Erst wenn der Stein diese beschädigt, wird er reißen.
Die Abdrücke in der Riemenscheibe stören nicht und sind auch nicht sichtbar (sofern ein Riemen montiert ist).
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Re: Zahnriehmen Umbau

Beitrag von Atschy » 13. Dez 2016 05:54

wo ich nicht ganz mit komme, warum soll die hintere Scheibe gedreht werden, wenn der Riemen doch gerade auf liegt, was soll das bringen?
Gruß Atschy

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Re: Zahnriehmen Umbau

Beitrag von Duck » 13. Dez 2016 06:54

Moin,
Hab zu dem Thema auch noch ne frage:
Bedeutet das,das man nicht wieder auf Kette zurück bauen kann? :shock:
Hab immer gedacht Ritzel rauf,Kette rauf und gut ist's!
Denn wenn der Riemen mal am ende ist,bin ich nicht bereit 600-700 Euro für nen neuen zu zahlen.


Gruss Sven

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Re: Zahnriehmen Umbau

Beitrag von Short-Neck » 13. Dez 2016 08:47

@ Duck, dann rechne mal was Dich Reiniger, Kettenspray und ein kompletter Kettensatz kostet. Wenn Du es mit der Kettenpflege und oder der Qualität der Kette nicht so genau nimmst, dann benötigst Du eventuell zwei Kettensätze innerhalb eines Riemenlebens.
Ich fahre trotzdem Kette Eunuma 530 ZVX.
,,Bitte nicht um eine leichte Bürde-bitte um einen starken Rücken"

Gruß Michael,
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Re: Zahnriehmen Umbau

Beitrag von Hawi » 13. Dez 2016 09:32

@ Walta, hallo besteht die Möglichkeit, das du mir bitte die Montageanleitung für den Umbau auf Riemen mal
mailen könntes? Dann wüste ich vorab was auf mich zukommen könnte und was überhaupt machbar ist.
Herr Helms habe ich diesbezüglich noch angerufen.
Mach ich erst, wenn ich mir sicher bin es selbst zu montieren. Danke Hawi
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Re: Zahnriehmen Umbau

Beitrag von Walta » 13. Dez 2016 11:05

@ Duck. Natürlich kannst du wieder auf Kette zurück rüsten. Dann musst du auch wieder den Fahrzeugschein wieder berichtigen lassen. Der Z-Antrieb ist da eingetragen. ;) Warum sollte man auch wieder zurück rüsten? Wenn der erste Z-Riemen ca. 80000 km hält, dann packt man ins Portemonnaie u. kauft sich eine neue hi. Riemenscheibe u. Z-Riemen u. dann hat man ca. 80000 km wieder Ruhe. Wenn man mal die Laufleistung auf Jahre umrechnet......
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Re: Zahnriehmen Umbau

Beitrag von Walta » 13. Dez 2016 11:37

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Re: Zahnriehmen Umbau

Beitrag von Steve » 13. Dez 2016 18:00

Atschy hat geschrieben:wo ich nicht ganz mit komme, warum soll die hintere Scheibe gedreht werden, wenn der Riemen doch gerade auf liegt, was soll das bringen?
Die Riemenscheibe ist Oberflächen gehärtetes Aluminium.
Im Laufe der Zeit arbeitet sich der Riemen ein und verformt die Zahnflanken in der Scheibe.
Nach ca. 30 - 40000 km drehst du den Riemen und die hintere Riemenscheibe, damit beides weiterhin gleichmäßig Abnutzt.
Würdest du beides nicht drehen, wäre schon viel früher Zapfenstreich mit dem Riementrieb.
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Re: Zahnriehmen Umbau

Beitrag von Hawi » 14. Dez 2016 09:44

@Walta Vielen Dank für die Info.
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Re: Zahnriehmen Umbau

Beitrag von Duck » 14. Dez 2016 17:59

Walta hat geschrieben:@ Duck. Natürlich kannst du wieder auf Kette zurück rüsten. Dann musst du auch wieder den Fahrzeugschein wieder berichtigen lassen. Der Z-Antrieb ist da eingetragen. ;) Warum sollte man auch wieder zurück rüsten? Wenn der erste Z-Riemen ca. 80000 km hält, dann packt man ins Portemonnaie u. kauft sich eine neue hi. Riemenscheibe u. Z-Riemen u. dann hat man ca. 80000 km wieder Ruhe. Wenn man mal die Laufleistung auf Jahre umrechnet......

Naja,meine Dicke ist jetzt fast 16 Jahre alt und hat ca.47000 km runter und ich habe keine Ahnung wie lange der Riemen schon drauf ist.
Wie sieht's denn z.B.mit der Überalterung aus?Der Riemen wird ja mit zunehmendem Alter sicher nicht besser!
Bei jedem Überholen hoffe ich das der Riemen hält,vor allem jetzt wenn sie wieder richtig laufen sollte!
Und bei nicht mal 1000 km/Jahr lohnt sich der teure Riemen nicht,denke ich.
Optisch passt er allerdings super zum Mopped :thumbup:

MfG Sven

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Re: Zahnriehmen Umbau

Beitrag von Greatgonzo » 15. Dez 2016 16:04

Duck hat geschrieben:
Walta hat geschrieben:@ Duck. Natürlich kannst du wieder auf Kette zurück rüsten. Dann musst du auch wieder den Fahrzeugschein wieder berichtigen lassen. Der Z-Antrieb ist da eingetragen. ;) Warum sollte man auch wieder zurück rüsten? Wenn der erste Z-Riemen ca. 80000 km hält, dann packt man ins Portemonnaie u. kauft sich eine neue hi. Riemenscheibe u. Z-Riemen u. dann hat man ca. 80000 km wieder Ruhe. Wenn man mal die Laufleistung auf Jahre umrechnet......

Naja,meine Dicke ist jetzt fast 16 Jahre alt und hat ca.47000 km runter und ich habe keine Ahnung wie lange der Riemen schon drauf ist.
Wie sieht's denn z.B.mit der Überalterung aus?Der Riemen wird ja mit zunehmendem Alter sicher nicht besser!
Bei jedem Überholen hoffe ich das der Riemen hält,vor allem jetzt wenn sie wieder richtig laufen sollte!
Und bei nicht mal 1000 km/Jahr lohnt sich der teure Riemen nicht,denke ich.
Optisch passt er allerdings super zum Mopped :thumbup:

MfG Sven

Es iast doch bekannt, das mit zunehmenden Alter die Wirkung des Riemens nachlässt!! :o
Es soll aber dagegen Mittel geben,damit er wieder besser wird.

Ich wollte nicht , aber ich wurde provoziert! :lol:
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